Zahnarzt Dr. Rupp Muellheim Badenweiler - Telefonnummern

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Knochenabbau vermeiden

Gehen Zähne verloren, baut der Körper den nicht mehr belasteten Kieferknochen ab
Um Folgeprobleme zu verhindern oder auszugleichen, kann eine Operation zum Aufbau des Kieferknochens erforderlich sein.

Bei jeder Extraktion eines Zahnes kommt es - sofern keine zusätzlichen Maßnahmen durchgeführt werden - zu einem Verlust von Kieferknochen. Das Zahnfach, die Alveole, fällt meist von der Lippenseite (bukkal) ein nach 8-12 Wochen. Die Kontur des Kieferknochens wird schmaler.

Knochenabbau durch Verlust Einzelzahn Zahnarzt Dr. Rupp Muellheim Badenweiler

Abbau durch den Verlust eines einzelnen Zahnes

Knochenabbau durch Verlust Einzelzahn Zahnarzt Dr. Rupp Muellheim Badenweiler

Abbau durch den Verlust mehrerer Zähne

Graphisch sehen Sie das auch gut unter > Knochenabbau.

Socket Preservation

Wenn nach einer Zahnextraktion die äußere Umrandung des knöchernen Zahnfaches, die Alveole, noch intakt ist, kann die so genannte Socket Preservation zur Erhaltung und Regeneration des Kieferknochens angewendet werden. Das Ziel der Socket Preservation ist die Erhaltung des Knochenvolumens. Dies ist zunächst völlig unabhängig davon, ob diese Stelle für ein Implantat vorgesehen ist, oder nicht.

Die Technik der Socket Preservation besteht in einem Auffüllen des Knochenfaches. Als Füllmaterial kommt Knochenersatzmaterial zum Einsatz Die Verwendung von körperfremdem Material ist eine ausführlich wissenschaftlich belegte und sichere Methode. Nach Einbringung des Füllmaterials wird mit einer Naht die kleine Wunde gesichert. Die Naht kann nach etwa einer Woche problemlos entfernt werden. Die ehemalige Stelle des Zahnes wird nach kurzer Zeit mit Mundschleimhaut von allein verschlossen. In manchen Fällen kann die Transplantation von Weichgewebe z.B. aus dem Gaumen sinnvoll sein, um in der ästhetischen Frontregion mehr Gewebe nach der Zahnentfernung zu schaffen.

knochenaufbau mit Ersatzmaterial knochenaufbau mit Ersatzmaterial
Bei der intakten Alveole wird Geistlich Bio-Oss® Collagen bis auf Höhe des krestalen Knochens eingebracht, locker verdichtet und mit einer Kreuznaht fixiert.
knochenaufbau mit Ersatzmaterial knochenaufbau mit Ersatzmaterial
Bei der Behandlung einer defekten Alveole wird zuerst eine Geistlich Bio-Gide® Membran zwischen dem Periost und der Knochenoberfläche platziert. Dann wird die Alveole bis zur Höhe des Knochenrandes mit Geistlich Bio-Oss® Collagen aufgefüllt. Das freie Ende der Membran wird über den oberen Rand der Alveole gelegt und mit Kreuznähten fixiert.

Sie werden, sofern Sie gesetzlich versichert sind, keinen Zuschuss auf diesen Teil der Behandlung erhalten. Private Versicherungen erstatten in der Regel die Kosten für diese knochenerhaltende Maßnahme.